trains-worldexpresses.com
T r a v e l s  -  R e i s e n




P u n j a b   M a i l



Bombay Victoria (WS)



"Flying Ranee" from Surat with WP7654 arriving at Bombay Central in 1975 (WS)



Punjab Mail, Bombay Victoria, August 1975 (WS)


Menschenmassen am Flughafen, in den Straßen, auf den Bahnhoefen, weiß gekleidete vornehme Herren, Sikhs mit Turban und hochgebundenem Bart, wunderschoene Frauen in seidenen Saris, Krueppel, Bettler, alte Muetterchen, die auf Baustellen arbeiten - das sind die ersten Eindruecke der Sechsmillionenstadt Bombay.

Tuerme, Zinnen, gotische Spitzboegen, romanische Kapitelle und klassizistische Kuppeln zieren den Victoria Terminus des Architekten F.W. Stevens der einstigen Great Indian Peninsula Railway, vor dem in jenen Jahren noch rote Doppelstockbusse als Symbol des Empire vorueberfahren. Die Reisenden empfaengt unter den Bahnsteigdaechern der Geruch nach Desinfektionsmittel, fremdartig, zunaechst abstoßend, dann bleibende Erinnerung an diesen faszinierenden, duesteren Ort, von dem aus die traditionellen Mail Trains ihre mehrtaegigen Fahrten antreten: die Madras Mail, die Zuege nach Calcutta ueber Nagpur, der andere ueber Allahabad und die Punjab Mail nach Firozepur an der pakistanischen Grenze im Nordwesten. Der Beamte am Schalter macht eine bedauernde Miene bei der Frage nach einem Billet fuer eine Reise nach Agra in der Punjab Mail, dem einzigen Schnellzug dorthin. Die zweite und die erste Klasse sind ausverkauft, nur ein einziger Platz in der mehr als doppelt so teuren Air-Conditioned Class ist frei. Fuer die Rueckfahrt kann er gar keine Reservierungen machen - dabei muss sechs Tage spaeter in Bombay unbedingt die Maschine nach Europa erreicht werden.

Die Namensschilder an den Abteiltueren in der Air-Conditioned Class der Punjab Mail zur Abfahrt am anderen Nachmittag, dem 13. August 1975, weisen die Mitreisenden durchwegs als Einheimische aus. Es sind gutgekleidete Herren, offensichtlich in gehobener Position, deren Aktentaschen und Koffer durch Dienstmaenner mit roten Turbanen an den altmodisch aussehenden Wagen Nr. 3004 gebracht werden, einen blechverkleideten Vierachser aus den fuenfziger Jahren. Ein Schaffner fragt den einzigen Touristen, ob er ein Oberst Sowieso sei. Ein anderer traegt sein Gepaeck durch den Korridor in ein freies Abteil. Es ist beinahe erschreckend geraeumig, an der Decke laeuft ein großer Ventilator und die Vorhaenge an den winzigen Fenstern sind geschlossen, was den beiden Zweibettcoupes und dem einen Vierbettabteil an dem kurzen Seitengang, an dessen Ende sich eine Toilette mit Dusche befindet, eine eigentuemliche Atmosphaere der Abgeschlossenheit gegenueber dem Trubel auf dem Bahnsteig gibt.

Um 15 Uhr 20 setzt sich die Punjab Mail in Bewegung. Die Fahrkartenkontrolle fuer die nur acht Passagiere der exklusiven Klasse ist eher eine freundliche Begrueßung. Draußen geht unterdessen der Monsun-Regen nieder, ueber die spiegelnden Breitspurgleise, die triefenden Oberleitungen, die rostbraun gestrichenen Elektrolokomotiven, die abgestellten gleichfarbigen Wagen der Mail Trains, die dunkelblauen der Deccan Queen, die gruenen des Mahalaxmi Express die blau- und cremefarbenen des Bombay-Express, ueber die verfallenen Mietskasernen und ueber die ausgemergelten Gleisbauarbeiter, welche sich mit uebergestuelpten Saecken vor der Naesse zu schuetzen suchen. Unter den Bruecken und unter den blechernen Daechern der Vorortbahnhoefe, wo die ueberfuellten Triebwagen aus- und einfahren, draengen sich Menschen, kauern um ein Feuer oder einen Kochtopf herum - denn sie "wohnen" dort. Eine zierliche junge Frau mit einem Baby auf dem Arm ist von Kopf bis Fuß in Fetzen gekleidet, die aussehen wie Putzlappen. Andere besitzen wenigstens eines der Zelte in den von Faekalienkloaken durchzogenen Elendquartieren, ueber die sich nun die fruehe Daemmerung senkt.

Ein dienstbarer Geist schiebt dem Touristen ein weiß bezogenes Kissen unter den Ruecken und teilt frische Handtuecher aus. Ein anderer Dienstbarer nimmt die Bestellung fuer das Dinner auf. Bei einem starken, im Abteil servierten Tee gehen die Gedanken nach Europa, das im Jahr zuvor 125 Millionen Mark zur Vernichtung von Nahrungsmitteln ausgegeben hat, um die Preise hochzuhalten - von der Ruestung ganz zu schweigen. Man kommt mit dem Mitreisenden ins Gespraech.
Der Zug faehrt durch einen Tunnel. Bei Kalyan erhebt sich die erste, kahle Huegelkette. Hier zweigt die Linie nach Pune und Madras ab. Nach einem Halt in einer Station namens Kasara wird der Vierzehnwagenzug langsamer, es geht steil aufwaerts. In der Duesternis sind durch die beschlagenen Fenster schaeumende Wasserfaelle zu erkennen, die zwischen nassen Laubwaeldern von den Bergen herabstuerzen. Ab und zu wird zur Rechten das Gleis der Gegenrichtung sichtbar, das ueber eigene Bruecken und durch eigene Tunnels fuehrt und in das Stopstellen mit abzweigenden Auffanggleisen eingebaut sind. Jeder talwaerts fahrende Zug muss dort an einem roten Lichtsignal anhalten und erst dann wird die Weiche von der Abzweigung auf das Hauptgleis umgestellt.

Als die Punjab Mail in Igatpuri, am oberen Ende der Rampe ueber die Western Ghats, zum Stillstand kommt, ist es fast Nacht geworden. Hier stehen zahlreiche der langen, sechsachsigen Gleichstromlokomotiven der Klasse WCG2, welche die Reise- und Gueterzuege von Kasara heraufschieben. Die Zuglok, eine WCM4 im Stil der fuenfziger Jahre, wird abgehaengt, denn in Igatpuri endet die 1,5kV-Gleichstromfahrleitung und es beginnt das neuere 25kV-Wechselstromsystem. Die schoenen schwarzen Schnellzug-Ellok der dreißiger Jahre sind hier ebenso wie von der Rampe hinauf nach Pune verschwunden und die alten CC-Gueterzugmaschinen in ihrem markanten "Krokodil-Look", welche, oft paarweise, die Schnellzuege schoben, sind in den Rangierdienst verbannt. Die Punjab Mail wird von einer Diesellok uebernommen, sagt der Schaffner - doch auf der Rueckfahrt scheint es eher eine neue 25kV-Ellok gewesen zu sein, welche zwischen Bhusaval und Igatpuri die Mail zog.

Ein Mann, vor Kaelte zitternd, kommt an die Waggontuere und streckt dem gutgekleideten Europaeer bettelnd die Hand empor. Im Abteil wird inzwischen das Abendessen serviert. Anschließend notiert der Kellner die Bestellung fuer das Fruehstueck. Abwaerts, ueber weite Überschwemmungen, geht es in die Nacht hinein. Das weiß ueberzogene Bett des zum "Single" gewordenen Coupes wird gemacht. In manchen durchfahrenen Stationen lodern auf den Bahnsteigen die Feuer der dort Wohnenden.

Am Morgen des anderen Tages steht ein grauer Monsunhimmel ueber kargem Wiesenland. Aus den Holzhuetten eines kleinen Dorfes quillt Rauch durch die Undichtigkeiten der verfallenen Daecher. Die Strecke ist immer noch zweigleisig, doch jetzt ohne Oberleitung. Telegraphendraehte, englische Formsignale und Meilensteine saeumen sie.

In Bhopal steht auf einem anderen Gleis ein sonderbarer langer Zug. Er hat eine rotbraune Diesellok mit dem Schriftzeichen WDM/2, viele Wagen in Dunkelblau mit leuchtend roter Fensterpartie und andere in Rot und Creme. Es muss der "Air-Conditioned Express" von New Delhi nach Madras, dem spaeteren Chennai sein, welcher zweimal in der Woche im Fahrplan des beruehmten Grand Trunk Express verkehrt.

Ungefaehr um acht Uhr frueh steigen rechts eigenartige Tafelberge aus der Ebene auf. Um halb neun Uhr bleibt der Zug in Bina stehen. Mit duennem hohen Pfiff, wie von einem Teekessel, rangiert eine qualmende Dampflokomotive, eine kanadische Mikado-Kriegslok mit der Bezeichnung CWD, zwei Wagen aus Jabalpur an den Zugschluss. Ein kleiner Junge kommt bettelnd an die Tuer der Air-Conditioned Class.

Um 11 Uhr 30 laeuft die Punjab Mail in Jhansi ein - langsamer werdend, ueber Weichen und Gleisgewirr, vorbei an einem Betriebswerk mit Dampflokomotiven, deren Kessel in der Mittagssonne glaenzen, durch den gelblichen Rauch einer wartenden Maschine hindurch bis an den hohen Perron unter dem schattigen Blechdach fahrend. Der Zug haelt an. Rotbekleidete Gepaecktraeger stuerzen sich auf die Waggontueren, Schuhputzer und Essensverkaeufer rufen durcheinander, es riecht nach allerlei Currysauce, auf einer Bank hat ein Barbier seinen Kunden schaeumend eingeseift, Maenner hocken am Boden, viele Kasten, viele Typen, manche mit Turban, manche mit Vollbart, manche mit einem Strich auf der Stirn, Frauen schweben vorueber wie Prinzessinnen aus dem Maerchen, dazu reiche Leute aus der Air-Conditioned-Klasse, ganz in Weiß, Kinder in Lumpen, Speisewagenkellner, Soldaten. Am vorderen Ende des Bahnsteigs, auf dem schwarzen Schlackenboden, wird etwas ueber einem Feuerchen gebraten. Dahinter bewegen sich glitzernd in der Sonne die Treib- und Kuppelstangen, die Raeder mit den blanken Radreifen, die oeltriefenden hin- und hergleitenden Teile des Antriebs einer stetig naeher kommenden Schnellzugmaschine, einer schwarzen Lokomotive mit stromlinienfoermig verkleideter Rauchkammer nach amerikanischer Art, mit einer silbernen Linie in Umlaufhoehe, einem darunter in leuchtendem Hellgruen bemalten Fuehrerstand und Tender, dem hoch aufgetuermten Kohlenberg, kleinen, blau gestrichenen und wie ein Hahnenkamm ausgeschnittenen Windleitblechen unter den braunschwarzen Qualmwolken und mit einem großen silbernen Stern auf der Stirnseite - die Pacific der Klasse WP mit der Nummer 7731 der Central Railway, gebaut in Chittaranjan und beheimatet in Jhansi, die planmaeßig einen der traditionsreichsten indischen Mail Trains nach Delhi ziehen wird.


Punjab Mail Bombay - Firozepur, class WP, Jhansi 1975 (WS)


Langsam setzt sie sich unter den Geruesten mit Wasserleitungen, die zur Versorgung der Wagen dienen, vor die Punjab Mail. Die rotbraune Diesellok, eine WDM2, welche den Zug bis hierher gebracht hatte, steht auf dem Nebengleis. Auf der anderen Seite des Bahnsteigs stellt eine schwarze CWD vier abgehaengte Wagen aus Bombay einem Personenzug nach Lucknow bei.

Fast unmerklich setzt sich die Mail in Bewegung. Das Anfahren ist so weich, wie das nur eine Dampflokomotive kann. Von vorne toent durch die geoeffnete Tuer des Wagens leises Zischen aus den Zylinderhaehnen und der sanfte Klang "unserer" 7731. Langsam nur wird der Zug schneller - es geht bergauf. Nach ungefaehr zwanzig Minuten steht rechts ein merkwuerdiges Bauwerk, mindestens hundert Meter lang, mit fuenf Kuppeln und schoenen, strengen Fassaden, wie ein Felsen ueber einem Fluss und der gruenen Ebene. Es ist der Palast des vor vierhundert Jahren regierenden Koenigs Birsing Deo, ein halbverfallenes Labyrinth, das schon im 19. Jahrhundert nur mehr Eulen und Vampire bewohnt haben.

In einer Geraden fuehrt die nun fallende Strecke unter dem ansteigenden Gegengleis hindurch. Anschließend folgen wieder Steigungen. Der Gegenzug haette schon vorueber sein muessen. Endlich, um 13.40 Uhr kommt er, mit einer ebensolchen Maschine wie der unsere, in einer kahlen Weidelandschaft in voller Fahrt daher. Elf Wagen sind in der Eile zu zaehlen. An einem Bahnuebergang hat sich eine lange Schlange aus Lastwagen und alten Bussen gebildet.

Der Zug haelt in Gwalior. Über den Bahnsteig kommt der Kellner aus dem Buffetwagen, um das Mittagessen zu servieren und um gleichzeitig die Rechnung fuer alle Mahlzeiten seit Bombay abzukassieren. Dies kann er nur in den Stationen tun, da viele Wagen, nach alter indischer Tradition zur Wahrung der Klassenunterschiede, keinerlei Übergaenge besitzen. Auf einem Berg stehen die Bauwerke des Forts.

Bei der Ausfahrt passiert die Mail qualmende, große Lokomotiven, die Einheits-Mikado WG, die immer wieder vor Gueterzuegen auftaucht. Teilweise ist die Linie hier eingleisig, dann das zweite Gleis wird an einigen großen staehlernen Bruecken unterbrochen. Sie fuehren ueber Fluesse hinweg, die der Monsun zu Hunderte von Metern breiten, reißenden Stroemen hat werden lassen. Fuer diese 109 Kilometer von Gwalior bis Agra darf unsere Pacific 2 Stunden und 20 Minuten brauchen.

Mittelhoch und etwas heiser, wie es einst im fernen Europa ueblich war, ertoent von weit vorne ihr Pfiff. Ab und zu weht ein leichter Rauchschleier ueber die Felder und die schilfgedeckten Huetten an den Erdwegen der Bauerndoerfer. Am Spaetnachmittag faehrt der Zug an den Mauern eines Betriebswerks vorbei, Dampflokomotiven stehen davor, eine alte XA-Pacific aus der britischen Zeit, die einst die Mails zog, WG-Einheitslok, schwarze CWD und, mitten dazwischen, eine am Fuehrerhaus und Tender in hellem Kobaltblau und Silber herausleuchtende WP. Es ist eine der beiden Maschinen der Central Railway, welche taeglich den dunkelblauen Taj-Express von Delhi nach Agra befoerdern. Die Punjab Mail kommt zu einem kurzen Zwischenhalt im Bahnhof Agra Cantonment an.

Gleich nach Ankunft fuehrt der Weg zum Fahrkartenschalter, doch - saemtliche Plaetze zur Rueckkehr nach dem 1343 Kilometer entfernten Bombay sind ausverkauft, auf fast eine Woche hinaus... Ein klappriges Taxi faehrt zu einem einfachen Hotel, eher eine Karawanserei. Sein Besitzer ist freundlich und spricht gutes Englisch. Er sorgt auch fuer die Bekanntschaft mit einem Angehoerigen des Bahnbetriebswerks Agra Idgah. Das Haus dieses Eisenbahners liegt an einer engen, lehmigen Gasse, besteht aus einem einzigen Raum zu ebener Erde, vollgestopft mit Kaesten und einem Feldbett, die Waende ueber und ueber mit religioesen Bildern bedeckt. Er laedt an einer Bude neben dem Betriebswerk zu einem Tee ein - stark, heiß, mit viel Zucker und Milch - und im Hintergrund zischen die Dampflokomotiven: in den schwarzen und rotbraunen Farben der Western Railway WG und WP - letztere haben die Lokmaenner am liebsten, sie machen gut Dampf und seien gut zu handhaben - und Kriegslok, sowie auf der anderen Seite der Bahnsteige YP und YG der Meterspurstrecken, das sind Pacifics und Mikados der Western und, mit Braun und Blau am Fuehrerstand, der North Eastern.

Auf der Breitspur faehrt der Toofan-Express aus Howrah mit einer CWD und braunen Wagen, an deren offenen Tueren Menschen auf den Trittbrettern sitzen, zum Bahnhof Cantonment ab. Über einen hohen Damm kommt der Gegenzug aus Delhi. Seine WP der Central wird in "Agra Cantt" abgehaengt. Am Straßenrand neben der Bahn laesst ein Junge den schuppigen Schwanz einer Kobra aus einem Stoffsack herausgleiten. An einer Schnur haelt er ein vor Angst zitterndes Wiesel, gegen das er die praeparierte Kobraschlange kaempfen laesst, so oft sich genuegend zahlende Zuschauer einfinden.

Ploetzlich werden die Begleiter unruhig, nicht wegen der Kobra, sondern wegen eines Polizisten, der uns mustert. Im Land herrscht Ausnahmezustand. Sie sagen etwas von einem Freund, von dessen Wohnung aus die Zuege sicherer zu photographieren seien. Es geht durch ein paar Gassen, links, rechts, links, und sie sind verschwunden, der Polizist aber auch.

Am Abend, im Garten des Hotels, ist ein junger Inder zu Gast, europaeisch gekleidet, der sich Zahlen in beliebiger Reihenfolge nennen laesst und diese dann von vorne und auch von hinten auswendig heruntersagt. Auch herausgegriffene Stellen weiß er fehlerfrei anzugeben. Es sind 42 Zahlen gewesen und es haetten viel mehr sein koennen... Mit den langhaarigen Gurus allerdings will er nichts zu tun haben. Er ist Rationalist, glaubt, dass der Mensch von Geburt her ein "ungeschriebenes Blatt" sei und, dass jeder zu fast ungegrenzten geistigen Leistungen faehig ist, vorausgesetzt er hat den Willen dazu.

Am anderen Tag faehrt das Taxi zum Taj Mahal, dem naechsten Wunder des Aufenthalts in Agra.

Schließlich loest sich auch das Problem der Rueckfahrt auf indische Art und Weise: Der Taxichauffeur vermittelt gegen Provision einen dienstbaren Geist und der laesst sich eine bestimmte Summe fuer einen Schaffner aushaendigen, den er einen Tag vor der geplanten Abreise in der nordwaerts durchfahrenden Punjab Mail zu treffen hofft. Tags darauf geleitet er den noch immer misstrauischen Europaeer zunaechst in den Wartesaal der ersten Klasse - ein Inder, ganz in Weiß, legt sich dort gerade auf einem Ledersofa in sein mitgebrachtes Bettzeug zum Schlafen - holt ihn, als die Punjab Mail aus Firozepur fauchend einlaeuft, auf den Bahnsteig, geleitet ihn in einen Erster-Klassewagen und - nicht nur ein Platz, nein, ein ganzes Coupe ist frei... Nach Bezahlen des wohlverdienten Trinkgelds die Gewissheit zu haben, nun doch in Bombay das Flugzeug zu erreichen - auch das erscheint wie ein Wunder.


Delhi-Howrah Toofan Express with CWD at Agra Igdah, 1975 (WS)



Taj Mahal (Anton Soelch)


P&O Special Punjab Mail Singapore - Bangkok



© 2007, Germany