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S i n g a p o r e   -   B a n g k o k



Class 21, Restaurant Car, Malacca Museum 2003 (WS)



Magic Arrow, 1st Class Buffet Car, August 1975 (WS)


Sieben Tage liegen zwischen der Ankunft in Singapore und dem fest gebuchten Weiterflug von Bangkok aus waehrend einer Reise im Jahr 1975, waehrend derer die fast zweitausend Kilometer auf dem Landweg, per Bahn, zurueckgelegt werden sollen - und es ist noch nichts gebucht. Nach den schlechten Erfahrungen an asiatischen Fahrkartenschaltern und den noch schlechteren in Europa fuehrt der Weg in Begleitung eines einheimischen Geschaeftsmanns zuerst zu "Thomas Cook" - ueber den Queen Elisabeth Walk, am Meer entlang (kein einziger Passagierdampfer liegt mehr draußen vor Anker), am Padang vorueber, auf dem vor einer gigantischen Wolkenkratzer-Skyline damals noch immer Kricket gespielt wird, und, nach Rast in einem Pub mit kurz geschuerzten Kellnerinnen, wo Kapitaene und Makler zusammenkommen - bei Tips ueber Schiffladungen und schrottreif aufliegende Ozeandampfer - anschließend mit dem Taxi ueber die elegante Orchard Road zum teuren Ming Court Hotel, wo sich das Reisebuero befindet. Dessen Angestellte sind freundlich, doch so etwas Ungewoehnliches wie Schlafwagenbillets haben sie nicht - die gibt es nur am Bahnhof. Der Bahnhof von Singapore ist im Kolonialstil erbaut, liegt etwas abseits und - es sind tatsaechlich Plaetze nach Bangkok frei, die erste Klasse fuer rund 70 US-Dollar.

Welch ein Zug steht hier um sieben Uhr am Tag der Abreise , dem 7. August 1975, hinter der Zollkontrolle auf der Meterspur bereit, damals... Die 3.Klasse-Wagen, braun und elfenbeinfarben wie die uebrigen Waggons hinter der roten class 22 Diesellok, besitzen meist offene Plattform; die neueren haben eine sonderbare bauchige Form; aeltere 2.Klasse-Wagen enthalten eckige Baenke mit gewaltigen Ohrenbackenlehnen, in einem verwirrenden Grundriss angeordnet; es folgt ein Buffetwagen mit Kueche und gegen Schluß, als Kroenung des "Magic Arrow" oder "Panah Hikmat" genannten Zuges, der "Air Conditioned First Class Buffet Car" AFB 968.

Beim Eintreten durch dessen Tueren mit den ovalen Fenstern, wie in alten britischen Pullman-Wagen, umfaengt der Stil des Kolonialzeitalters den erstaunten Passagier - ein Raum mit großflaechig furnierten dunklen Waenden, gegen die Sonneneinstrahlung ganz klein gehaltenen Fenstern, einem roten Plueschteppich, der jeden Schritt verschluckt und, in riesigen Abstaenden, achtzehn tiefen Fauteuils aus helltuerkis lackiertem Leder mit lederfarbenen, von dem malayischen Tigerwappen gezierten Decken auf den Lehnen. Bei jeder Sitzreihe ist eine Klingel mit einem Leuchtzeichen fuer den Kellner angebracht. Die Mitreisenden sind malaysische Geschaeftsleute, eine Dame mit ihrem Kind, beide in wertvollen Sarongs, und eine offenbar reiche Touristenfamilie in Tropenuniformen, wie sie einst Lettow-Vorbeck in Afrika getragen haben mag. Im Halbdunkel dieses vornehmen Salons scheint die Zeit stehen geblieben zu sein...

Eine Polizistin stempelt die Paesse. Dann kann die Fahrt auf dem Meterspurgleis von Singapore nach dem Staat Malaysia beginnen. Unter dem sympathischen Rattern, begleitet vom leichten Klirren der Glaeser in den Regalen an der Bar, faehrt der Wagen 968, dessen Chassis vor vierzig Jahren bei der Birmingham Railway Carriage & Wagon Company gebaut worden war, ungefaehr fuenfundzwanzig Minuten lang, bis er ueber einer glaesern und farblos im Morgenlicht daliegenden Wasserflaeche zum Stehen kommt. Es ist die Johore Strait, die Singapore vom Festland trennt und die der Zug auf einem Damm ueberwindet.

Auf der anderen Seite, im Bahnhof der Sultansstadt Johore Bahru, kommt mit einer aelteren class 20 Diesellok der Southern Cross Night Express entgegen. Irgendwo ist ein ehemaliger Schlafwagen mit Holzverkleidung abgestellt. Dann taucht das eine Gleis in den malayischen Dschungel ein. Zwischen Waenden aus Regenbaeumen, Lianen und Farnen faehrt der Zug mit siebzig Stundenkilometern Hoechstgeschwindigkeit wie durch einen Gelaendeeinschnitt hindurch, dessen Gruen nur von wild wuchernden, phantastischen Blumen und vereinzelten Durchblicken in die schwarze Tiefe unter dem Blaetterdach unterbrochen wird. Tiger und Leoparden, Kobras und Pythonschlangen gebe es da noch, ist im Reisefuehrer zu lesen. Gelegentlich treten planmaeßige Pflanzungen an die Stelle des Urwalds. Dann bleibt der "Magische Pfeil" jedes mal an einer kleinen Haltestelle stehen, zuweilen unter einem alt-englischen Signal, umgeben von hoelzernen Huetten und begrueßt in der Vormittagssonne von braunen, halbnackten Kindern, die freundlich und neugierig die Reisenden anschauen. Zum Betteln zwingende Armut ist hier offenbar nicht verbreitet.

Zum Lunch muß sich keiner der Erster-Klasse-Passagiere "unter das Volk" im gewoehnlichen Buffetwagen mischen. "Man" nimmt Platz im rueckwaertigen Teil des Salons, auf einem der mit dunkelgruenem Leder bezogenen, verchromten Stahlrohrstuehle im Stil der Dreißigerjahre und laesst sich die Karte geben. Der Ober bringt dann aus der Kueche des naechsten Wagens Muschelsuppe, exotisch gewuerztes Hammelkotelett oder andere Spezialitaeten.

Der Himmel hat sich grau ueberzogen und sieht nun aus wie im fernen Mitteleuropa. Die Klimaanlage brummt einschlaefernd und langsam kommt Muedigkeit auf. Der wohlige Schlummer ist am Nachmittag um 15 Uhr 45 zu Ende - der Magic Arrow erreicht die Hauptstadt Kuala Lumpur und dort, damals noch im altem Bahnhof, ist Endstation. Der Anschluss nach Norden geht erst um halb zehn Uhr abends ab und der Bahnhof liegt ziemlich leer und verlassen da. Dampflokomotiven sind nicht mehr hier, weder die Pacific class 56, welche zwei Jahre zuvor noch Schnellzuege befoerdert hatte, noch die Mac Arthur-Kriegslok. So steht einem Spaziergang durch die Stadt nichts im Wege. Sie ist damals noch recht bescheiden und so ist der Reisende dort in der einstigen Hochburg der britischen Kolonial-Aristokratie naeher am alten England als irgendwo in Europa.

Am Abend hat sich das Bild, das der am Nachmittag so verlassene Bahnhof bietet, gruendlich gewandelt. Unter den weißen Tuermchen, Erkerchen, Saeulchen und Giebelchen, dieser Zuckerbaeckerarchitektur, steht auf Gleis 1 ein endlos langer Zug, dessen Anfang weit ueber die filigrane eiserne Halle ins dunkle Vorfeld hinausragt, und in dessen Reihung sich die sonderbarsten, nie gesehenen Wagen abwechseln: uralte mit offenen Plattformen und gusseisernen Schnoerkeln darueber, andere, die sich vor Altersschwaeche nach unten durchbiegen, wieder andere, die nach oben gestaucht sind, neuere mit ihren bauchigen Seitenwaenden, Liegewagen, Buffetwagen, Schlafwagen - der Bintang Utara oder North Star Night Express. Auf dem Bahnsteig, zweieinhalb Stunden vor der Abfahrt schon, wogt eine unuebersehbare Menschenmenge. Die engen Omnibussitze der dritten Klasse sind schon jetzt ueberfuellt, kleine Kinder schreien, auch auf den Ohrenbackenbaenken unter den trueben Lichtfunzeln der Zweiten sitzen Leute, die Buffet Cars sind noch leer, die Kellner hocken mit bloßen Oberkoerpern hinter den Fenstern, die Schlafwagen sind noch dunkel. Davor hasten, rufen und begrueßen sich die Reisenden, Asiaten, Europaeer, schwarzhaarige Malayinnen in langen Sarongs, geheimnisvolle Inderinnen in violetten und blauen Saris und zu alledem spielt asiatische Musik aus den Lautsprechern, unaufhoerlich, eigentuemlich, monoton und schoen. Das Bahnhofsrestaurant erster Klasse ist eine hohe Halle mit Stuckverzierungen in sarazenischen Formen, große Propeller kreisen unter der Decke, hinter fast jedem Tisch wartet ein wuerdiger chinesischer Ober und die Speisekarte gibt in einer kuriosen Mischung aus Englisch und Franzoesisch das Dinner an: Consomme Xavair, Fish a la Dieppaise, Beef Cutlet & Spaghetti, Mashed Potatoes & French Beans, Chocolate Ice Cream, Malaysian Fruit, Coffee...Es ist ein Menu, das, von den weiß uniformierten Chinesen korrekt serviert, in den Bahnhofsrestaurants so mancher mitteleuropaeischer Millionenstadt laengst undenkbar geworden ist, ein Menu, wie es britische Kolonialoffiziere einst genossen haben moegen und wie es sicher auch Phileas Fogg auf seiner weiten Reise um die Welt gelabt haette, waere er nur ueber Kuala Lumpur gekommen... Draußen am Bahnsteig draengen sich weiter die Menschenmassen, internationale Globetrotter mit Rucksaecken bevoelkern die sonderbar primitiv wirkenden Massenschlafsaele der neuen "Night Second Class", andere Fahrgaeste versuchen, auf den breiten Einzelsesseln eines uralten "First Class Buffet Car" einzunicken und am Ende des Zuges, in den exklusiven Schlafwagen, geleiten die Schaffner ihre Klienten durch dunkel getaefelte Korridore zu ihren Abteilen, an denen Kaertchen mit den Namen der Reisenden angebracht sind. Als sich die 19 Wagen unter den beleuchteten Minaretten des alten Bahnhofs von Kuala Lumpur in Bewegung setzen, stehen draußen fremdlaendische Chinesinnen mit schwarzen Haarschoepfen und zu allem spielt immerwaehrend fortdauernd, auf und ab, monoton und durchdringend, die fernoestliche Musik aus den Lautsprechern - eine Szene nach dem Geschmack von Sternberg - - eine Szene wie aus dessen Film "Shanghai Express".


North Star Night Express Kuala Lumpur - Butterworth, Kuala Lumpur 1975 (WS)


Penang Hill 2003 (WS)

"A rather British morning", ein ziemlich britischer Morgen, meint ein Mitreisender, als der Schlafwagen gegen acht Uhr frueh die Bruecke ueber den Prai passiert. Über einem unfreundlich grauen Meer liegt, in Nieselregen gehuellt, die beruehmte Ferieninsel Penang, wo einst die Postdampfer der Peninsular & Oriental anlegten. Dort, in Georgetown, der Stadt der chinesischen Clans, der buddhistischen Heiligtuemer, der Moscheen und der Hindu-Tempel, naechtigten die Kolonialreisenden im Eastern & Oriental Hotel. Die britischen Offiziere fuhren zur Genesung von der Malaria des Dschungels mit der Standseilbahn auf den tausend Meter hohen Penang Hill, durch Bambus, Regenwald, an Äffchen und Palmen vorueber in das kuehle Bergklima. Die Bahn von 1923 funktioniert noch immer, nur die hoelzernen Wagen haben roten aus der Schweiz Platz gemacht. Und auch das Eastern & Oriental und die sympathische St.George-Kirche gibt es noch, ueberragt freilich von neuen Hochhaeusern.

Die Fahrt geht weiter. Kurz hinter dem Prai-Fluss halten die beiden Diesellok der Klasse 22 am Prellbock des Kopfbahnhofs Butterworth, wo der Express nach Bangkok wartet. Da der schwere Zug mit einer Stunde Verspaetung angekommen ist, muss in aller Eile umgestiegen werden.

Der Schaffner eines leuchtend blau und cremefarben lackierten Schlafwagens auf dem anderen Gleis weist ein Abteil zu, das noch geraeumiger, noch luxurioeser ist als das vorherige. Zwei Fauteuils stehen sich am Fenster gegenueber; bei Nacht werden sie zu einem Bett in Wagenlaengsrichtung zusammengeschoben und ein zweites Bett kann darueber aus der Decke herausgeklappt werden; es fehlt nicht an den verschiedenen Raum- und Leselampen, dem Schrank zur diskreten Aufnahme des Waschbeckens, der Thermosflasche mit gekuehltem Trinkwasser, einem Tisch, dem Hocker zur Ablage des Gepaecks und - - viel, viel Platz, eher wie in einem Hotelzimmer als in einem westlichen Schlafwagen. Nur sechs Abteile hat der Waggon, dazu aber zwei "Bathrooms", zwei richtige Badezimmer, mit unglaublich ingenioes ausgetuefteltem WC, das mit einem Handgriff von einem orientalischen Hockabort in ein europaeisches Klosett umgewandelt werden kann, einer Dusche und einem asiatischen Bad - einem großen Fass, aus dem man mit einem Eimerchen Wasser herausschoepft, um es ueber den Koerper zu gießen. Der Wagen ist siebenundvierzig Jahre alt und er stammt, natuerlich, aus Birmingham. Einmal in der Woche faehrt er damals sogar die ganze Strecke von Kuala Lumpur aus bis Bangkok.

Nur zwei Personen teilen sich an jenem Tag das ganze Luxusgefaehrt - wer mit ihm reist, musste beim Fahrkartenkauf ausdruecklich ein Billet fuer "the Malaysian car" verlangen. Alle anderen, weiter vorne in dem Express, dunkelrot mit beige gestrichen, gehoeren naemlich der thailaendischen Staatsbahn, sind neuer, teilweise teurer und nicht annaehernd so komfortabel.

Als in dem Speisewagen mit den altmodischen Spiegeln an den Waenden und den Nelken auf den Tischen das Fruehstueck serviert wird, strebt der Zug schon laengst der Staatsgrenze zu - unter grauem Himmel zwischen ueberschwemmten Wiesen hindurch und an hoelzernen Pfahldoerfern vorueber. Aus der Ebene steigen unvermittelt eigenartige, ueberhaengende Felsberge auf, oben von Urwald ueberwuchert. In Padang Besar ist die Grenze erreicht. Die Class 22 bringt den malaysischen Gueterwagen, der in diesem Kurs immer mitlaeuft, auf ein Abstellgleis. Dann herrscht Ruhe. Das Fauchen der Pacific-Klasse 56 ist schon drei Jahre zuvor von dieser Strecke verstummt. Mit Gelassenheit widmen sich die thailaendischen Beamten der Grenzkontrolle.

Um 12 Uhr 20 setzt sich der Zug wieder in Bewegung, nunmehr hinter einer orangefarbenem Diesellok der Rod Fai Thai. Nach einer Dreiviertelstunde kommt er an einem großen Bahnknoten an, der Station Hatyai Junction. Bei der Einfahrt ist eine Reihe "Mac Arthur"-Kriegslokomotiven kalt abgestellt zu sehen. Eine japanische Pacific mit der Nummer 285 und dem Tender voll Brennholz steht aber unter Dampf und andere Maschinen qualmen beim Schuppen leise vor sich hin. In Thailand dampft es also damals noch und die als Denkmal ausgestellte Pacific 244 von Baldwin bleibt nicht die einzige Dampflok von Hatyai.

An deutschen (!) Signalen und an Reisfeldern, Wassertuempeln und Palmen vorueber faehrt der Zug durch das suedliche Thailand. Rechts erheben sich wieder die ueberhaengenden Felsspitzen wie am Vormittag. Eine fremdlaendische Frau schaut zum naechsten Waggonfenster hinaus - und es ergibt sich ein Gespraech, mit einer Chinesin, außen von Fenster zu Fenster, denn wir sind viel zu schuechtern, um uns im Abteil zu besuchen. Gegenueber ragt einer der Felsberge wie ein Daemon ueber eine kleine Stadt.

Als der Zug anhaelt, steht der Schlafwagen weit außerhalb des Bahnhofs. Kinder in europaeischen Schulkleidern warten an einem Straßenuebergang und vor dem Karren eines Essensverkaeufers sitzen Maenner auf Stuehlen im Freien und plaudern. Auf einem Steg vor den hoelzernen Haeusern waescht eine Mutter ihr braunes Baby im Dorfbach. Spaeter kommen ueber eine Bergkette schwarze Monsunwolken von der Seite herueber, an welcher der Indische Ozean sein muss. In tropischem Regenwald, unter Baumriesen, winden sich die nun vierzehn Wagen durch einen Tunnel und, wie eine Schlange glaenzend, zu einer Wasserscheide empor, von der aus die Strecke in eine weite Ebene hinabfuehrt. Mit einer halben Stunde Verspaetung kommt der Zug in Thung Song Junction zum Stehen.

Über den Gleisen geht ein Regenguss nieder. Im Hintergrund zischen und qualmen Dampflokomotiven, japanische Mikados und Pacifics, amerikanische wie die Denkmallok von Hatyai und "Mac Arthur"-Kriegslokomotiven - und eine von ihnen setzt sich im Schein der roten und gruenen Lichtsignale ans Ende unseres Zuges. Der Express, der schon 1931 mit den 2Do2-Maschinen Nr. 551-556 von Frichs verdieselt war, wird im Jahre 1975 von einer Dampflok rangiert - eigentlich eine Überraschung.

Mit sechzehn Wagen geht es in die Abenddaemmerung hinein, vorbei an Doerfern, buddhistischen Moenchen in orangefarbenen Gewaendern, Reisbauern, Wasserbueffeln, Tempeln und Geisterhaeuschen. Nach Einbruch der Dunkelheit tanzen bei abgedunkelter Beleuchtung vor den Fenstern die Gluehwuermchen. Dahinter ist schwarz der Dschungel. Über die Suempfe geistern die Irrlichter der Fischer, die mit Lampen Froesche fangen. Und in der Ferne blitzt Wetterleuchten, in dessen Schein, weit, weit weg, ueber dem Urwald fuer Augenblicke die daemonischen Silhouetten der Felsspitzen sichtbar werden.

Der Express hat den besten Namen, den er haben kann - "International Express". Spaet abends ist der Speisewagen ueberfuellt mit Thais und Malayen, Amerikanern, Indern und Europaeern. In welchem anderen Zug der Welt kann der Reisende so viele Rassen zusammen antreffen, zu einem thailaendischen Dinner in so vielen Sprachen parlieren hoeren oder zu einem "Mekong-Whisky" eine Chinesin einladen, die aussieht wie Anna May Wong in Sternberg's "Shanghai Express"?

Am anderen Morgen laeuft der International Express mit geringer Verspaetung in Bangkok Hualumphong ein.


International Train, Thai Restaurant, 1988 (WS)



Express Bangkok - Sungai Kolok, Bangkok April 1988 (WS)


Bangkok, Wat Arun (WS)

P&O Special Punjab Mail Singapore - Bangkok



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